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mela x artist edition

Gemeinsam Handeln - Unsere Artist Editions

Mela ist Hindi und bedeutet übersetzt "gemeinsam handeln".
Getreu nach diesem Motto arbeiten wir mit ausgewählten Künstler*innen zusammmen und bieten ihnen eine Plattform für ihre kreativen Botschaften. Mit ihren Artworks bereichern sie unsere Kollektionen. Entdecke unsere limitierten Artist Editions aus unseren aktuellen sowie vergangenen Kollektionen.

herbst / winter 2026

mela x Cristóbal Schmal

Cristóbal Schmal ist ein chilenischer Künstler, der in der Nähe von Frankfurt lebt und arbeitet. Nach Jahren in Chile, Spanien und Deutschland hat er eine visuelle Sprache entwickelt, die zugleich kosmopolitisch und zutiefst persönlich wirkt. Seine Illustrationen sind geprägt von klaren Formen, sanften Texturen und einem feinen, oft humorvollen Blick auf die Welt. Eine collagenartige Ästhetik zieht sich durch sein Werk: strukturierte Muster, ausgeschnittene Formen, handgezeichnete Details sowie gelegentliche Einsätze von Tusche oder Aquarell verleihen selbst digital vollendeten Arbeiten eine greifbare, handwerkliche Qualität.

Ursprünglich im Grafikdesign ausgebildet, arbeitete Schmal sieben Jahre lang in verschiedenen Studios in Barcelona, bevor er sich nach seinem Umzug nach Berlin im Jahr 2008 ganz der Illustration widmete. Seit Oktober 2022 leitet er den Online-Kurs Drawing Workout, der Raum für Reflexion, Experimentieren und die Entwicklung kreativer Prozesse bietet.

Interview

Schon bei unserem ersten Gespräch, als wir Dir unsere Farben und Ideen zur Kollektion vorgestellt haben, hast Du erzählt, dass Dich das Element Wasser seit Langem inspiriert. Welche Bedeutung trägt es für Dich – persönlich wie künstlerisch? 

Ich komme aus Arica, Chile – einer Stadt am Pazifik. Das Meer dort ist kalt, dunkel und wild. Ich habe meine ersten 18 Jahre in ständigem Kontakt mit dem Ozean verbracht; er ist die Quelle meiner größten Freuden und Ängste. Ich bin fasziniert von seinem ursprünglichen Charakter, von seiner Natur als lebenswichtiges Element und Beginn des Lebens in seiner primitivsten Form. In meiner Arbeit spiegeln sich sein Einfluss und seine Bedeutung meiner Meinung nach deutlich wider.

In deinen Workshops lässt du dich nicht nur auf deine eigene Arbeit ein, sondern gibst auch Inspirationen von anderen Künstler*innen und Schriftsteller*innen weiter. Wer oder was inspiriert dich persönlich? Und welche Rolle spielen dabei die verschiedenen Orte, an denen du schon gelebt und gearbeitet hast?

Für mich gibt es keine statische Art des Schaffens. Es ist etwas Organisches und sich ständig Wandelndes. Deshalb verändert sich auch die Inspiration ständig. Mich fasziniert die Denkweise eines Anfängers oder die Fähigkeit, die Welt so zu sehen, als würde man sie zum ersten Mal sehen. Ich lasse mich von Künstler*innen inspirieren, deren Arbeit eine persönliche Suche und Erkundung widerspiegelt, die über das hinausgeht, was der Markt vorgibt. Ich fühle mich zu Gruppen- oder Gemeinschaftsarbeiten hingezogen und davon, wie sie sich positiv auf kreative Prozesse auswirken. Die Zusammenarbeit mit mehreren Menschen hat etwas Magisches, da eine Art gemeinsames Bewusstsein entsteht, das uns auf völlig unerwartete Wege führt. Ich glaube, dass mir das Leben an verschiedenen Orten die Möglichkeit gegeben hat, Menschen zu treffen, mit denen ich Erfahrungen oder Geschichten geteilt habe, die mir für immer in Erinnerung bleiben werden. Ich denke, dass das Leben in verschiedenen Realitäten es einem ermöglicht, die eigene Identität zu erforschen. Meine Zeit in Berlin war wahrscheinlich die bedeutendste Phase; sie bedeutete einen Neuanfang – das Erlernen der Sprache, das Finden meines Weges in der Illustration und das Kennenlernen vieler Menschen mit gemeinsamen Interessen.

Im Laufe des Prozesses sind wir von Farbe zu Schwarz-Weiß übergegangen: Diese Reduktion schien deinem Motiv besonders zu entsprechen, und du hast erzählt, dass es ursprünglich genau so angelegt war. Was passiert für dich, wenn die Farbe verschwindet und nur Schwarz und Weiß bleiben – verändert sich dadurch die Stimmung oder die Aussage deiner Arbeit?

Ich liebe es, in Schwarz-Weiß zu arbeiten, weil es eine sehr starke dramatische und ausdrucksstarke Wirkung hat. Farbe bietet oft zu viele Optionen, und ich verliere mich in der Auswahl. Schwarz-Weiß hingegen bietet eine enorme Komplexität an Mitteltönen, die ein gewisses Maß an formaler Abstraktion ermöglicht. Es ist in gewisser Weise ein intuitiverer und verspielterer Urzustand.

Danke, dass wir Dich in deinem Studio besuchen durften! Was bedeutet dieser Ort für Dich?

Mein Atelier oder Arbeitsraum ist für mich unverzichtbar; es ist ein Ort, an dem ich Zeit verbringen möchte, manchmal ohne etwas zu tun, manchmal um etwas zu schaffen. Hier erlaube ich mir, Dinge ohne Bedeutung zu machen, ohne den Druck, Ergebnisse erzielen zu müssen, zu schaffen, zu erforschen, zu proben. Es ist ähnlich wie mit Skizzenbüchern. Ich erlaube mir, alles zu tun, was ich möchte, ohne dass es irgendwohin führen muss. Es ist das Labor, in dem ich viel Zeit damit verbringe, Dinge auszuprobieren und zu versuchen.

Gibt es einen kleinen Fun Fact über Dich, den Du gerne teilen möchtest?

Neben meiner chilenischen Staatsangehörigkeit besitze ich auch einen österreichischen Pass, obwohl ich nie in Österreich gelebt habe.

MELA

artist editions

Frühjahr / Sommer 2026

mela x Atelier Mave

Atelier Mave ist ein in Berlin ansässiges Designstudio, das von Berry Aktuglu gegründet wurde. Mit großer Leidenschaft entwirft sie farbenfrohe und schrullige Illustrationen, Oberflächenmuster und Produkte.

Jedes Design beginnt mit handgezeichneten Linien, hat seine eigenen verspielten Charaktere und Farbkombinationen, die das fröhliche Vokabular von Mave zeichnen. Ursprünglich aus Istanbul stammend, verbrachte Berry acht Jahre in Mailand, bevor sie nach Berlin zog, wo sie seit sechs Jahren lebt. Als Autodidaktin begann ihre kreative Reise unter dem prägenden Einfluss der reichen Kunst- undDesign Kultur Italiens.

Seit 15 Jahren illustriert und entwirft sie Muster, wobei sie sich von Illustratoren wie Miroslav Sasek, Malern wie Matisse, Toulouse-Lautrec, Magritte sowie von alten Kinderbüchern und Modezeitschriften und der Natur inspirieren lässt.

Berry hegt eine Liebe zum Sammeln - vor allem alte oder neue Kinderbücher und charmante alte Blechdosen, von denen jede ihre eigene kleine Geschichte zu erzählen hat.

Herbst / Winter 2025

mela x Josha Lohrengel

Josha Lohrengel ist ein interdisziplinärer Künstler aus Kassel / Deutschland, der gerne kulinarische Themen in Kunst und Design umsetzt. Er liebt einfache lIlustrationen oft gepaart mit Typografie. Er mag es, ein Werk zu vollenden, indem er es auf Kleidung tragbar macht.

#Farbe_cream melange / botanical print grün

Frühjahr / Sommer 2025

mela x Kaja Meyer

Kaja Meyer’s (Dänin, lebt in Hamburg, Deutschland) Arbeit findet in den Empfindungen des Werdens und Vergehens statt. Wie sich Entitäten - wie Individuen, Tiere, verschiedene Bestandteile der Natur, Farben, Formen - im Kontext zueinander verändern, formen und aufeinander reagieren. Träume, Ideen, Sehnsüchte finden in intuitiven Prozessen in ihren Zeichnungen und Gemälden zusammen. Alle Zeiten sind übergangslos. Wir leben in der Lücke zwischen dem Moment des Vergehens und dem Moment des Entstehens. Gleichzeitig schlagen wir Wurzeln und ziehen sie hoch. Es ist ein körperlicher Prozess, ein fortlaufender Prozess, eine Bewegung. Der Körper sammelt die flüchtigen Teile um sich herum - Eindrücke und Fragmente, die er neu zusammenwebt. In Kajas Arbeiten sind Freude und Neugierde präsent, sowohl als Methode als auch als Thema.

#Farbe_multicolor mother
#Farbe_multicolor sun

herbst / winter 2024

mela x Maggie Stephenson

Die in Polen geborene und in Deutschland aufgewachsene Künstlerin Maggie lebt in Florida, USA. Inspiriert von menschlichen Verbindungen und der Natur, kombiniert sie lebhafte Farben, fließende Formen und vielfältige Texturen. Ihre Werke zeigen selbstbewusste, unbeschwerte Frauen in Harmonie mit der Natur und verkörpern kraftvolle Weiblichkeit. „Ich habe das Glück, dass ich in meinem Leben von vielen wunderbaren Frauen umgeben war. Am Ende ist es das Gemeinschaftsgefühl und die Positivität, die ich so sehr schätze“, sagt Maggie.

Das Leben ist eine ständige Ebbe und Flut, eine kontinuierliche Bewegung von Veränderungen, von Momenten, die in den nächsten übergehen. Bei all diesen fließenden Erfahrungen liegt die Kraft im gegenwärtigen Moment. Das Motiv gibt das Gefühl der Zugehörigkeit zu diesem Moment wieder.

Frühjahr/ Sommer 2024

MELA x Kruttika

Kruttika Susarla ist eine Illustratorin und Cartoonistin aus der südindischen Region Andhra Pradesh. Kruttikas einzigartiger Stil ist von ihren indischen Wurzeln und ihrer Kultur stark beeinflusst.

In ihrer Arbeit thematisiert sie soziale, politische und literarische Themen, von Comics über Hunde, Krähen und Blutegel, bis hin zu Nebenjobs in der Gig-Economy oder Toolkits für NGO’s.

Herbst / Winter 2023

MELA x Anjali Mehta

Anjali ist eine Künstlerin und Illustratorin aus Neu-Delhi die Szenen des modernen Alltags zeichnet. Ihre ausdrucksvollen Illustrationen werden durch den starken Einsatz von Pigmenten und Mustern zum Leben erweckt. Inspiriert wird Anjali von starken Frauen, Büchern und Reisen.

Anjali: „Ich möchte, dass mein Publikum über seine eigenen Erfahrungen nachdenkt, sich mit meiner Arbeit verbindet und die Geschichte, die ich begonnen habe, zu Ende erzählt.“

Frühjahr / Sommer 2023

MELA x Ilki Kocer

Ilknur Koçer „Ilki“ ist eine Künstlerin und Illustratorin.

Geboren und aufgewachsen in einem Dorf nahe Kassel, hat Ilki ihre Leidenschaft für Kunst und Geschichten entdeckt und während ihres Studiums der Visuellen Kommunikation mit Schwerpunkten auf Comics und Illustration weiterentwickelt.
In ihren Arbeiten schreibt und zeichnet sie Geschichten über Interferenzen und beschäftigt sich mit Migration, Rassismus und Feminismus.
Zusammen mit Ilki hat Mela erfolgreich die erste Artist Edition gestaltet und produziert.
Der Tiger-Print hat dabei eine besondere Bedeutung, denn für uns steht der Tiger für Kraft und Stärke, aber symbolisch auch für Widerstand und den Mut, sich gegen Bestehendes zu widersetzen.